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Unfallschwerpunkt Tübingerstraße
Radfahrer kommen unter die Räder

Die jüngsten Unfallzahlen zeigen eine besorgniserregende Entwicklung. In der Tübinger Straße haben sich die Unfallzahlen mit Radfahrern verdreifacht.

Die Tübinger Straße zwischen Paulinenbrücke und Marienplatz ist für Fahrradfahrer zur Risikostrecke geworden. Die Polizei muss dort immer mehr Unfälle aufnehmen. Allerdings weiß niemand, wieviele Unfälle wirklich passieren, da in der Regel nur Unfälle mit Verletzten aktenkundig werden und die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr hoch ist. Schon in der letzten Bürgerversammlung im Stadtbezirk Stuttgart-Süd haben Bürger Klage über die mangelnde Sicherheit für Fahrradfahrer in der Tübinger Straße geführt. Zumal hier auch viele Schüler mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Das Ordnungsamt hat nun, aufgeschreckt durch die hohen Unfallzahlen die Tübinger Straße, unter die Lupe genommen. Bis zu 70 Fahrzeuge in der Stunde weichen von der überlasteten Hauptstätter Straße aus und sprengen so die Belastbarkeit der "Tempo 30-Straße".

Das Ordnungsamt plant daher den Abschnitt zwischen Fangelsbach- und Cottastraße zur Einbahnstraße zu machen, um so den Schleichverkehr zu unterbinden. Der Bezirksbeirat Süd konnte sich mit dem Vorschlag anfreunden, wobei die Grünen skeptisch waren, ob man an einem Radweg in der Tübinger Straße vorbeikommt. Dies allerdings würde bedeuten, dass sie durchgängig Einbahnstraße werden müsste.

Bleibt zu hoffen, dass die vom Ordnungsamt anbestrebte Lösung schnell kommt und die Entwicklung der Unfallzahlen wieder in die andere Richtung geht.




17.11.2008

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